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 | Geschichte der Strecke Rudolstadt-Schwarza - Bad Blankenburg |
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Am 01.08.1884 fuhr der erste, am 27.05.2000 der letzte Zug zwischen Rudolstadt-Schwarza und Bad Blankenburg.
Nach dem Bau der Saalebahn tauchten Projekte auf, eine Bahnlinie durch das
Schwarzatal zu führen. Am 26.09.1893 wurde ein Staatsvertrag zwischen Schwarzburg-Rudolstadt
sowie Sachsen-Weimar, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Altenburg und der Saale-Eisenbahn-Gesellschaft
zum Bau einer 4,3 km langen Strecke unterzeichnet. Mit dem Bau wurde dann am
06.03.1884 begonnen, der Betrieb am 01.08.1884 eröffnet.
Die Strecke wurde zunächst als Stichbahn betrieben. Entgegen
aller Erwartungen entwickelte sich der Betrieb in den ersten Jahren
recht gut, zumal auf der Saalebahn ein allgemeiner Verkehrsrückgang eintrat.
Größere
Bedeutung erlangte die Strecke, nachdem 1895 der durchgehende Betrieb von Saalfeld
über Bad Blankenburg und Rottenbach nach Arnstadt, sowie 1900 der Betrieb nach
Katzhütte eröffnet wurde.
Die Züge fuhren von Rudolstadt über Bad Blankenburg und Rottenbach nach Katzhütte.
Am 01.02.1928 wurde der Haltepunkt Schwarza West eröffnet.
Die
Strecke lebte hauptsächlich vom Ausflugs- und Berufsverkehr. Schon bald fuhren
Ausflugszüge von Leipzig. Bekannt ist auch der bis Anfang der 1990er Jahre verkehrende
Schnellzug Dresden - Katzhütte - Dresden.
Nach der Wende 1998 ging der Verkehr rapide zurück. Auch der tägliche Schnellzug
Dresden - Katzhütte - Dresden fiel den veränderten Verkehrsgewohnheiten zum
Opfer. Dazu brach der Berufsverkehr fast weg. Trotz des verbesserten Angebotes
waren die Züge in den letzen Betriebstagen spärlich besetzt.
Wegen Mängel am Oberbau wurde zum Fahrplanwechsel am 28.05.2000 der Betrieb
eingestellt. Mit Genehmigung vom 28.11 2000 wurde am 21. Dezember 2000 die
Strecke offiziell stillgelegt.
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